Erste Teile sind importiert – Der Würth Rod nimmt Form an

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Erste Teile sind importiert – Der Würth Rod nimmt Form an
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Wir haben Knud Tiroch zum Interview in seinem Hotrod Hangar getroffen und erste Ergebnisse seiner kreativen Schöpfung begutachtet. Was wir gesehen haben, ist höchster Anspruch an sein Handwerk, was wir gehört haben ist größte Leidenschaft für den Würth Rod.

Der Anspruch an Qualität, die Leidenschaft für Herausragendes und das Handwerk als Kerngeschäft – das waren die Grundsteine für die Idee, ein Aufsehen erregendes Projekt zu realisieren.

Bis zum Sommer 2014 wird Knud Tiroch  in seinem Hotrod Hangar an der Realisierung des Würth Rod arbeiten, der nicht nur die Würth Geschichte erzählen, sondern auch höchste Ansprüche an Handwerk und Materialien, Leidenschaft und Perfektion repräsentieren wird.

Würth: Knud, du betreibst in der Nähe von Traiskirchen in Niederösterreich den Hotrod-Hangar, was kann man sich darunter vorstellen?
In meiner Autowerkstatt baue ich amerikanische Automodelle, vorwiegend aus den 30er und 40er Jahren, speziell nach Kundenwünschen, also „customized“ um. Im Hotrod Hangar sind meine Modelle ausgestellt und können dort besichtigt werden.

Würth: Wie kam die Kooperation zu diesem Projekt mit Würth zustande?
Ich bin schon lange Würth Kunde. Basierend auf dieser langjährigen Partnerschaft ist die Idee entstanden, ein gemeinsames Projekt zu starten, das die Bedeutung und Attraktivität des Handwerks in Verbindung mit Würth darstellt.

Würth: Welche Idee steckt hinter dem Würth Rod?
Die Idee ist, mit einem außergewöhnlichen Projekt Kunden, Mitarbeiter und alle Interessierten auf emotionale Weise anzusprechen. Würth steht für Qualität, Professionalität und Handwerk, das sind Werte, die durch alle Generationen hindurch für immer Bestand haben werden. Nun zeigen wir eine ganz andere Seite von Würth. Der Würth Rod stellt das dar, was die Würth Mitarbeiter und die Marke sind: jung, kreativ und leidenschaftlich!

Würth: Was hat dich bewogen, beim Würth Rod Projekt mitzuarbeiten?
Für mich ist es eine spannende Herausforderung, ein Markenimage mitgestalten zu können, so eine Chance bekommt man nicht jeden Tag. Ich bin davon überzeugt, dass man mit so einer Aktion eine Lawine lostreten kann und ich bin für außergewöhnliche Projekte immer zu haben, wenn die Chemie stimmt.

Würth: Was genau soll nun entstehen?
Was ich mit dem Würth Rod ausdrücken möchte, war für mich von Anfang an klar. Wenn man den Hotrod ansieht, muss man wissen, dass es der Würth Rod ist, dazu muss man in die Marke eintauchen, sonst kann man so etwas nicht bauen. Das Dach z. B. wird die ganze Firmengeschichte erzählen. Was hier entsteht ist nicht nur ein Auto, das selbstverständlich alle notwendigen Zulassungen für den Straßenverkehr haben wird, sondern ein Kunstwerk, das den Spirit und die Leidenschaft für eine Sache repräsentieren wird.

Würth: Wie lange wird die Umsetzung dauern?
Bis zum Sommer 2014 werde ich gemeinsam mit meinem Team unter Anwendung der unterschiedlichsten Techniken an der Realisierung des Würth Rod arbeiten. Im Herbst 2014 soll er der Öffentlichkeit präsentiert werden, wie und wo wird noch nicht verraten.

Würth: Woran arbeitest du gerade und was kannst du über die Bestandteile verraten?
Die Karosserie haben wir schon gefunden und aus dem mittleren Amerika nach Österreich importiert. Es war von Beginn an klar, es muss ein Pickup sein, weil die Werkzeugkiste zum Kunden transportiert werden muss. Die drei Hauptmaterialien werden Aluminium, Stahl und Holz sein. Im Moment sind wir intensiv mit der Definition der Farben beschäftigt, bewegliche Teile werden Rot, weil es dynamisch ist. Wir werden sehr viel Technik zeigen, viele Details entscheiden wir aber erst beim Bauen.

Würth: Du bist – wie du selbst sagst – in erster Linie Künstler. Welche Techniken wendest du beim Würth Rod an?
Mein ganzes Leben dreht sich um die Malerei, in Kombination mit der Airbrush-Technik. Ich male Bilder auf Leinwand und werde auch immer wieder mit Großillustrationen wie z. B. der Bergstation der Planai, mit Hintergrundkulissen, Eingangsbereichen für Hotels etc. beauftragt.

Beim Würth Rod wende ich Pinstriping an, eine spezielle Technik mit der man sehr lange Linien und Ornamente ziehen kann. Es wird sehr viele sogenannte „Liners“ geben, z. B. eine rote Linie, die sich wie ein roter Faden durch das ganze Auto zieht.

Würth: Welche speziellen Herausforderungen können bei so einem Projekt auf dich zukommen?
Ich habe das ganze Projekt im Kopf, die Frage ist aber berechtigt. Ich mache zwar Rundumzeichnungen, ich bin mir aber z. B. beim Heck nicht sicher, ich mache hier erstmalig ein ganz hoch geschwungenes Federungssystem hinten, der Rahmen wird sehr hochgezogen und eine hochgeschwungene Blattfeder eingebaut, das sieht sehr stark aus, man sieht die ganze Technik.

So eine Kreation ist in jeder Minute eine Herausforderung, beim Einbauen einer Schraube ist mir nicht wichtig, dass sie funktioniert – das ist ihr Job, dazu ist sie auf die Welt gekommen – ich möchte, dass sie auch perfekt dabei aussieht.

Alle Fotos von den neuen Instrumenten findet Ihr im Album hier.

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