Um- oder Neubau? Ergonomie nicht vergessen!

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Ist ein Umbau oder Neubau eines Handwerksbetriebes geplant, sollten ergonomische Aspekte bei der Arbeitsplatzgestaltung von vornherein berücksichtigt werden.
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Gerade dort wo täglich körperlich gearbeitet wird, ist eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung das Um und Auf. Als Unternehmensgründer im Handwerk ist man mit unzähligen zu beachtenden Dingen konfrontiert. Benötigt man für sein Unternehmen einen physischen Standort und beschäftigt Mitarbeiter, wird auch das Thema Ergonomie, also die körpergerechte Arbeitsplatzgestaltung, für Werkstatt- und Büroarbeitsplätze interessant.

Einen neuen Unternehmensstandort aufzubauen, bedeutet in jedem Fall einen Neustart. Mit vielen Möglichkeiten von Anfang an alles richtig zu machen – auch in Sachen Arbeitsplatzgestaltung. Dabei geht es um durchdachte Arbeitsabläufe, kurze Wege, ausreichend Abstand zwischen Maschinen und Arbeitsplätzen, Sicht- oder Lärmschutz und vieles mehr. Für den Unternehmer geht es um nichts weniger als die Gesundheit seiner Mitarbeiter, verringerte Krankheits-, Verletzungs- und Unfallrisikos sowie unterm Strich Kostenersparnisse.

Ergonomie von Anfang an mitgedacht

Der Unternehmensgründer, der sich seinen Lebenstraum von einem eigenen Handwerksbetrieb erfüllen möchte, denkt (verständlicherweise) vielleicht nicht sofort an Arbeitsplatzergonomie. Im besten Fall stößt er früh genug auf das Thema, um sich nachträgliche, kostspielige Änderungen zu ersparen. Als Partner des Handwerks verfügt Würth über erfahrene Betriebseinrichtungs-Spezialisten. Diese können Unternehmer schon bei den ersten Schritten – von der Bedarfsanalyse über die Planung bis zum Einbau – begleiten. Und sogar darüber hinaus, was Service und Wartung angeht, aber das ist ein anderes Thema.

Was ist in Sachen Arbeitsplatzgestaltung zu beachten?

Das A und O ist eine Grobplanung der zu erwartenden Arbeitsabläufe. Kennt man diese, kann man an die Planung der zugehörigen Arbeitsplätze gehen. Ein Systemarbeitsplatz, wo Mitarbeiter acht Stunden lang stehen, benötigt zum Beispiel alle arbeitsrelevanten Teile an Ort und Stelle. Anti-Ermüdungsmatten verringern den Druck auf die Füße, entlasten Muskeln und Gelenke, führen zu einer besseren Durchblutung und dadurch zu weniger Müdigkeit. Ein Werkstattarbeitsplatz, wo nur temporär gearbeitet wird, hat andere Bedürfnisse zu erfüllen. Hier ist etwa die Höhe der Werkbank ein nicht zu unterschätzender Punkt – der Trend geht zu einer Arbeitsplatzhöhe von 940 mm, mittig zwischen Sitzen und Stehen.

Anti-Ermüdungsmatten verringern den Druck auf die Füße.
Ein Werkstattarbeitsplatz, wo nur temporär gearbeitet wird, hat andere Bedürfnisse zu erfüllen als ein Systemarbeitsplatz.

Auch die Platzeinteilung muss bedacht werden, sodass es zu keinen Konflikten bei den Arbeitsabläufen kommt. Welche Maschinen werden im Einsatz sein? Wieviel Platz wird dafür benötigt? Ist hier mit Maschinenlärm zu rechnen? Wo machen Freiflächen Sinn? Welche Regale bzw. Ordnungssysteme werden wo benötigt und welchen Anforderungen müssen sie entsprechen? Alle diese Punkte werden optimalerweise bereits bei der Planung eines Neubaus bzw. der Einrichtung eines bestehenden Standortes mitberücksichtigt. Darüber hinaus gilt es natürlich auch die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung zu beachten: von der Raumhöhe über Bodenfläche und Luftraum pro Arbeitnehmer bis zu Tageslicht und Sichtverbindung ins Freie.

Heute für morgen planen und investieren

Nicht nur eine sorgfältige Planung der Arbeitsabläufe verhindert, dass in Kürze erneut Investitionen anstehen. Auch die Qualität der Einrichtung, sei es in der Werkstatt, im Lager oder im Büro, spielt eine große Rolle. Das beginnt bei einer hochwertigen Verarbeitung der Möbel, belastbaren Oberflächen, hochwertigen Schließsystemen und Schubladenauszügen und insgesamt einer entsprechenden Belastbarkeit und Stabilität der Möbel. Möbel-Systeme sorgen dafür, dass nachträgliche Erweiterungen kein Problem sind.

Bei Büromöbeln schaffen eher schlichte, helle und natürliche Farben und Holzoptik ein zeitloses Design.

Ebenfalls in Richtung langfristige Nutzung gehen die Trends bei der Farbauswahl: In der Werkstatt sind das neutrale Farben, wie Anthrazit und Schwarzgrau. Bei den Büromöbeln schaffen eher schlichte, helle und natürliche Farben und Holzoptik ein zeitloses Design.

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Lesen Sie in diesem Beitrag, warum sich Kunden für eine Werkstattausrüstung von Würth entschieden haben.

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